Category Archives: Ökumene

Ostergruß aus der Ökumene

„Wir feiern das Fest der Auferstehung Jesus Christi, das Fest der großen Hoffnung gegen den Tod und die Todesmächte.

Wir feiern es in der Gemeinschaft mit unseren Schwestern und Brüder der ökumenischen Gemeinschaft der Kirchen weltweit.

Schwestern und Brüder aus unseren Partnerkirchen sprechen uns die Osterbotschaft in verschiedenen Sprachen zu: Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Wir sind dankbar für diese Verbundenheit im Glauben in diesen schwierigen und schmerzhaften Zeiten der Covid-19- Pandemie und beten füreinander.“

Diesen Gruß sendet uns das Team des Rheinischen Dienstes für Internationale Oekumene/RIO.

Die Osterkerze wurde feierlich überreicht

Am vergangenen Donnerstag haben sich die Seelsorgerinnen und Seelsorger aus Mauenheim, Weidenpesch und Niehl getroffen. Etwa vier bis fünfmal im Jahr finden diese Treffen statt und sie dienen dem gegenseitigen Austausch und der Planung von gemeinsamen Veranstaltungen.

Photo: Marie Geierhos

In dieser Zeit, in der man ja leider nur wenig gemeinsam planen kann, haben wir uns besonders über ein Symbol unserer Verbundenheit gefreut: Pfarrer Felix Gnatowski hat unserer und auch der armenisch-orthodoxen Gemeinde eine Osterkerze überreicht, ein Geschenk unserer katholischen Schwestergemeinde.

Photo: Susanne Zimmermann

Die Osterkerze brennt bei jedem unserer präsenten Gottesdienste und erinnert mit ihrem Licht an Jesus Christus, Licht der Welt, in dessen Namen wir zusammen kommen, um unsere Gottesdienste zu feiern. In diesem Jahr findet der Ostergottesdienst unserer Gemeinde online statt, aber die Osterkerze werden wir trotzdem feierlich anzünden. Sie soll uns ein Licht der Hoffnung schenken: Das Leben ist stärker als der Tod! Das werden Christinnen und Christen aller Konfessionen an Ostern feiern!

Ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst in Salvator | Worauf bauen wir?

Am 5. März wollen wir gemeinsam den Weltgebetstag der Frauen feiern, der in diesem Jahr aus Vanuatu kommt, einer Inselgruppe weit entfernt im Pazifischen Ozean. Das Motto des Gottesdienstes lautet: Worauf bauen wir? Gerade in dieser Zeit, in der so Vieles unsicher ist, eine gute Frage. Was trägt uns, was gibt uns Halt? Darüber wollen wir gemeinsam mit den Frauen aus Vanuatu nachdenken. Am Freitag, den 5. März um 17 Uhr feiern wir den Gottesdienst in Salvator am Schlesischen Platz 2a in Weidenpesch.

Weltgebetstag der Frauen | Worauf wir bauen

Länderabend mit Bildern und Informationen zum Weltgebetstags-Land Vanuatu

Felsenfester Grund für alles Handeln sollten Jesu Worte sein. Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021 ermutigen. „Worauf bauen wir?“, ist das Motto des Weltgebetstags aus Vanuatu.

Bild: Weltgebetstag der Frauen | Juliette Pita

Die 83 Inseln im pazifischen Ozean sind vom Klimawandel betroffen, wie kein anderes Land. Die steigenden Wassertemperaturen gefährden Fische und Korallen. Durch deren Absterben treffen die Wellen mit voller Wucht auf die Inseln und tragen sie Stück für Stück ab. Steigende Temperaturen und veränderte Regenmuster lassen Früchte nicht mehr so wachsen wie früher, Wirbelstürme zerstören Dörfer und Infrastruktur.

Das sind nur einige der Probleme, auf die uns die Frauen aus Vanuatu, die die Weltgebetstagsordnung verfasst haben, aufmerksam machen. Es gibt aber auch viel Schönes zu entdecken im Inselstaat Vanuatu. Das wollen wir am Donnerstag, den 18. Februar 2021 um 19 Uhr über Zoom machen. Bitte hier klicken, wenn Sie an unserem Länderabend teilnehmen möchten: http://live.kirche-mauwei.de.

Ökumenischer Online- Gesprächsabend in der Fastenzeit

Safe the date!

Am 10. März 2021 um 19.30 Uhr möchten wir Sie zu einem Gesprächsabend über Zoom einladen. „Du stellst meine Füße auf weiten Raum! – Die Kraft des Wandels“ lautet das Thema und das Hungertuch von Lilian Moreno Sánchez wird uns wichtige Impulse geben.

Im ökumenischen Dialog wollen wir uns mit diesem Bild und seinen Themen auseinandersetzen und uns ermutigen lassen, weiter an der Einen Welt zu bauen.

Zugangsdaten und weitere Informationen finden Sie Anfang März hier auf unserer Homepage und in den Schaukästen unserer Gemeinde.

Freude am Wort Gottes: B´reschit beziehungsweise Im Anfang.

Eine jüdische Stimme

Im Judentum stellt die Torah den Kern von Gottes Offenbarung am Sinai dar. Der Text der Fünf Bücher Mose ist in 54 Abschnitte eingeteilt, so dass jede Woche etwa drei bis fünf Kapitel gelesen werden (an manchen Schabbatot auch ein Doppelabschnitt). Ihren Titel beziehen diese Wochenabschnitte von einem markanten Wort im Anfangsvers dieser Lesung, das auch dem jeweiligen Schabbat seinen Namen gibt. Einmal im Jahr wird die gesamte Torah durchgelesen und dabei kein Vers, kein Wort, kein Buchstabe beim Vortrag ausgelassen – so unbequem oder bedeutungslos uns auch manche Geschichte erscheinen mag. Das zwingt dazu, sich auch mit schwierigen Texten auseinanderzusetzen.

Jedes Jahr im Herbst feiern Jüdinnen und Juden das Fest der Torahfreude, Simchat Torah. Dann endet der jährliche Lesezyklus der Torah und beginnt sogleich wieder aufs Neue. Dieser Gottesdienst wird in der Synagoge in großer Fröhlichkeit gefeiert: Alle Torahrollen werden aus dem Aron Hakodesch geholt und in sieben Prozessionen durch die Synagoge getragen. Man trägt den letzten Abschnitt aus Deut 33-34 vor und fängt dann gleich wieder mit dem ersten Kapitel Gen 1 an: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“.

– Rabbinerin Dr.in Ulrike Offenberg

Zur Kampagne:

321.koeln ist eine gemeinsame Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche in Köln für das Gedenkjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Köln und in Deutschland“. Die beiden Kirchen möchten hiermit einen Beitrag dazu leisten, in Kirche, Schule und Gesellschaft jüdisches Leben wahrzunehmen, kennenzulernen und sich für eine gute Nachbarschaft von nicht-jüdischen Menschen mit Menschen jüdischen Glaubens einzusetzen.

Heinrich Bedford-Strohm
Ratsvorsitzender der EKD zur Kampagne.

Eine Übersicht zu den aktuellen Veranstaltungen finden Sie unter: 321.koeln/termine

Gottesdienst zum Heiligen Abend

Gottesdienst zum Heiligen Abend aus der Evangelischen Philipp Nicolai-Kirche in Köln Mauenheim mit Krippenspiel „Alexa und die Heilige Nacht“ und dem Chor der KiTa Spatzennest.

Die Absage der Präsenzgottesdienste ist für uns traurig, aber für die Aktion „Brot für die Welt“ eine Katastrophe. Traditionell wird in den Gottesdiensten an Heilig Abend für „Brot für die Welt“ gesammelt. Mit den Kollektengeldern werden weltweit wichtige Projekte, die die Lebensverhältnisse von Menschen in armen Ländern verbessern, unterstützt. Bitte helfen Sie mit, dass diese Projekte ihre Arbeit weiterführen können. Spenden Sie das, was Sie sonst in den Klingelbeutel legen. Weitere Informationen und Projektbeispiele finden Sie hier: https://www.brot-fuer-die-welt.de/

Weitere Informationen zur Möglichkeit für unsere Gemeinde zu Spenden erhalten Sie auf dieser Seite.