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BauInfo Nr. 16

Baustelle SamstagnachmittagPhoto: Johannes Feyrer
Auf dem obigen Bild liegt die Baustelle in der Samstagsnachmittagshitze und man könnte sich fragen „Was hat sich letzte Woche eigentlich getan?“ Die Zeiten des stündlich sichtbaren Fortschritts sind vorbei, das wird es auch beim Neuaufbau nicht mehr soo eindrucksvoll geben wie beim Abriss. Es wurden z.B. weitere Erdarbeiten durchgeführt, die gesamte Bodenplatte, auf der früher der Gemeindesaal, das Jugendcaffee, die Badewanne und die Garagen standen, ist entfernt.   
 
In der nächsten Woche sollen nun die Böschungen der Baugrube zur Straßenseite hin stabilisiert werden. 
Photo: Johannes Feyrer

Das Rätselbild der Woche:

Abgebildet ist der Altar, aller Holz- und Putzverkleidungen beraubt.

Die Vorbereitungen für den Neubau beginnen jetzt

So langsam endet nun die Phase des Abbruchs der alten Gebäude und in dieser Woche wird fast der komplette Bauschutt abtransportiert. Lediglich im Bereich der Zufahrtsrampe bleiben aus Stabilitätsgründen noch einige Wandstücke und die Treppe stehen.

Jetzt beginnen auch die Vorbereitungen für den Neubau. Der Vermesser war in der letzten Woche nochmals vor Ort und hat die aktuellen Grundstücksgrenzen markiert. Es wurden Bodenproben entnommen und analysiert. Bald werden Aushub- und Planierungsarbeiten ausgeführt und auf dem Kirchplatz wird ein Fundament errichtet, auf das dann in ca. zwei Wochen der große Baukran aufgestellt wird. Es bleibt also spannend!





Schwer was los…

Es war ein Tag großer sichtbarer Veränderungen auf unserer Baustelle und den ganzen Tag waren viele Menschen auf der Derfflinger Straße willkommene Gäste, um das mitzuerleben.

Photo: Johannes Feyrer
Besucher bestaunten am Vormittag die ersten Abrißarbeiten am ehemaligen Mitarbeiterwohnhaus der Erlöserkirche
Photo: Johannes Feyrer

Zunächst kam der Abrissbagger für das Hauptgebäude, über 50t schwer. Er wurde transportiert auf einem vierachsigen Sattelauflieger, gezogen von einer fünfachsigen Zugmaschine. Zwei im absoluten Halteverbot stehende PKW mussten abgeschleppt werden, sonst wäre der Schwertransport gar nicht angekommen.

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Glocken vom Turm!

Die vorbereitenden Arbeiten zum Abriss des Hauptgebäudes sind nun abgeschlossen. Der Plan sieht vor, dass mit dem Abriss an der Rampe begonnen wird. Erst ganz zum Schluss ist der Kirchturm dran.

Von außen nicht sichtbar wurde begonnen, die Glocken aus dem Turm zu holen. Hierzu wurden an der obersten Decke des Turmes handbetätigte Winden installiert. Die Glocken werden mitsamt dem Joch aus dem Glockenstuhl ausgebaut und dann Etage für Etage abgelassen. Ich informiere, wann die erste Glocke (das wird die größte sein, sie wiegt 750 kg) aus der Luke unten am Turm auf den Boden abgelassen wird. Das Geläut besteht aus sechs Glocken, die während der Bauzeit zwischengelagert werden und danach aus dem neuen Turm wieder erklingen.

Photo: Johannes Feyrer
Die Glocke hängt sicher am Flaschenzug
Photo: Johannes Feyrer
Aber man möchte trotzdem nicht drunterstehen…
Insgesamt sind sechs Glocken abzubauen
Photo: Johannes Feyrer

 

Es regt sich was

Große Geräte werfen ihre Schatten voraus und die Natur schafft sich Raum auf der Baustelle.

Bald geht es los mit dem Abriss des Hauptgebäudes. Damit der Abrissbagger auf einem großen Tieflader zur Baustelle kommen kann, braucht er eine Sondergenehmigung der Straßenverkehrsbehörde. Für welchen Tag diese Genehmigung erteilt wird, ist noch nicht abschließend festgelegt.

Vermutlich noch davor werden die Glocken aus dem Turm geholt und in einem Container eingelagert, damit sie dann im neuen Turm in einem neuen Glockenstuhl wieder erklingen können. Die vorbereitenden Arbeiten hierfür werden in der kommenden Woche stattfinden.

Ich weiß, dass Viele wissen wollen, wenn etwas „Besonderes“ passiert. Deswegen werde ich über solche Termine informieren, wenn sie endgültig feststehen. Aber es lohnt sich, auch sonst zur Baustelle zu kommen und zu sehen, wie sich die Natur dort gerade entwickelt….    

Photo: Johannes Feyrer

Neues vom Bauprojekt

In dieser Woche wurde das komplette Baufeld abgezäunt, der Stellplatz für den Unterkunftswagen auf dem Kirchplatz konnte zunächst erhalten bleiben. Da die beiden Schaukästen am Kirchturm nun nicht mehr einsehbar waren, wurden sie zusammen mit dem Briefkasten am neuen Bauzaun angebracht und sind jetzt wieder gut erreichbar.

Es ist uns auch gelungen, das absolute Halteverbot im Baustellenbereich auf „Werktags von 6 bis 20 Uhr“ zu begrenzen, dies kommt den Nachbarn zu Gute. Auch Fußgängerüberwege sind eingerichtet.

Da im Treppenhaus des ehemaligen Mitarbeiterwohnhauses noch Arbeiten durchgeführt werden, wurden die Fensteröffnungen mit dunkler Folie abgeklebt. Dies dient dem Staubschutz der Umgebung.

Das Abrissobjekt ist nun komplett vom Versorgungsnetz getrennt.