Frauenfrühstück unter ungewohnten Bedingungen

Ein gelungener Versuch

Ein Picknick in der Kirche haben 15 Frauen am Samstag, den 11. Juli genossen. Normalerweise gibt es ein reichhaltiges Büffet im Gemeinderaum, nun „nur“ vorbereitete Teller mit belegten Brötchen. Trotzdem war es ein schönes gemeinsames Essen.

Schön sein für die Würde, das war unser Thema. Wir haben das Buch „Ein Hauch von Lippenstift für die Würde – Weiblichkeit in Zeiten großer Not“ von Henriette Schroeder besprochen und waren beeindruckt von dem Mut und der Kraft der Frauen, von denen wir gehört haben. Und wir haben uns auch ausgetauscht über unsere eigenen Erfahrungen mit diesem Thema. Dabei haben wir in großem Abstand zueinander gesessen in einer gut gelüfteten, aber zugigen Kirche. Keine idealen Bedingungen für ein angeregtes Gespräch, und doch ist uns dies gelungen. Und deshalb wollen wir auch so weiter machen und uns als nächstes Thema „Schönheit in der Bibel“ vornehmen. Ein Termin dafür muss noch gefunden werden, wir werden rechtzeitig dazu einladen.

Glocken vom Turm!

Die vorbereitenden Arbeiten zum Abriss des Hauptgebäudes sind nun abgeschlossen. Der Plan sieht vor, dass mit dem Abriss an der Rampe begonnen wird. Erst ganz zum Schluss ist der Kirchturm dran.

Von außen nicht sichtbar wurde begonnen, die Glocken aus dem Turm zu holen. Hierzu wurden an der obersten Decke des Turmes handbetätigte Winden installiert. Die Glocken werden mitsamt dem Joch aus dem Glockenstuhl ausgebaut und dann Etage für Etage abgelassen. Ich informiere, wann die erste Glocke (das wird die größte sein, sie wiegt 750 kg) aus der Luke unten am Turm auf den Boden abgelassen wird. Das Geläut besteht aus sechs Glocken, die während der Bauzeit zwischengelagert werden und danach aus dem neuen Turm wieder erklingen.

Photo: Johannes Feyrer
Die Glocke hängt sicher am Flaschenzug
Photo: Johannes Feyrer
Aber man möchte trotzdem nicht drunterstehen…
Insgesamt sind sechs Glocken abzubauen
Photo: Johannes Feyrer

 

Es regt sich was

Große Geräte werfen ihre Schatten voraus und die Natur schafft sich Raum auf der Baustelle.

Bald geht es los mit dem Abriss des Hauptgebäudes. Damit der Abrissbagger auf einem großen Tieflader zur Baustelle kommen kann, braucht er eine Sondergenehmigung der Straßenverkehrsbehörde. Für welchen Tag diese Genehmigung erteilt wird, ist noch nicht abschließend festgelegt.

Vermutlich noch davor werden die Glocken aus dem Turm geholt und in einem Container eingelagert, damit sie dann im neuen Turm in einem neuen Glockenstuhl wieder erklingen können. Die vorbereitenden Arbeiten hierfür werden in der kommenden Woche stattfinden.

Ich weiß, dass Viele wissen wollen, wenn etwas „Besonderes“ passiert. Deswegen werde ich über solche Termine informieren, wenn sie endgültig feststehen. Aber es lohnt sich, auch sonst zur Baustelle zu kommen und zu sehen, wie sich die Natur dort gerade entwickelt….    

Photo: Johannes Feyrer

Neues vom Bauprojekt

In dieser Woche wurde das komplette Baufeld abgezäunt, der Stellplatz für den Unterkunftswagen auf dem Kirchplatz konnte zunächst erhalten bleiben. Da die beiden Schaukästen am Kirchturm nun nicht mehr einsehbar waren, wurden sie zusammen mit dem Briefkasten am neuen Bauzaun angebracht und sind jetzt wieder gut erreichbar.

Es ist uns auch gelungen, das absolute Halteverbot im Baustellenbereich auf „Werktags von 6 bis 20 Uhr“ zu begrenzen, dies kommt den Nachbarn zu Gute. Auch Fußgängerüberwege sind eingerichtet.

Da im Treppenhaus des ehemaligen Mitarbeiterwohnhauses noch Arbeiten durchgeführt werden, wurden die Fensteröffnungen mit dunkler Folie abgeklebt. Dies dient dem Staubschutz der Umgebung.

Das Abrissobjekt ist nun komplett vom Versorgungsnetz getrennt.